2. Mühlviertler Kernland Radmarathon – 06. Juni 2010

Von Alex:
Am 6. Juni 2010 fand unser Heimrennen statt. Der Mühlviertler Kernland Radmarathon ist ein Rennrad Marathon und wird von unserem Pedalieros-Verein tatkräftig unterstützt. Auch die Hauptorganisation liegt bei 3 Vereinsmitgliedern. Da wir leider erst ein kleiner Verein sind, können auch immer nur sehr wenige von uns beim Rennen mitfahren.
Ich war das erste Mal bei einem Radrennen im Hintergrund tätig (Markierung und Beschilderung der Strecke, Anmeldung der Radfahrer und Zieleinlauf) und es war härter und viel nervenaufreibender als das Fahren selbst. Aber wir haben es ganz gut über die Bühne gebracht.
Am besten war natürlich, dass Sabine das Damenrennen über die Medium Distanz gewonnen hat und ich mit Clara und Nicole direkt bei der Zeitnahme im Ziel dabei war. Unsere beiden Prinzessinen sahen dabei zum ersten Mal einen Zieleinlauf von ihrer Mama und waren die ganze Zeit sehr aufgeregt. Gut das Sabine so schnell war, denn am Schluß konnten sie es nicht mehr erwarten.
Sabine fuhr ein super Rennen und hielt sich genau an die Tipps unserer Rennrad-Profis vom Verein und obwohl es ihr erstes Straßenrennen war, gewann sie mit über 4 Minuten Vorsprung in 2:51:25 Stunden auf die zweitplazierte Dame.
Aus meiner (Sabine) Sicht war dieses Rennen eine ganz neue Erfahrung, denn beim Mountainbiken ist man am Berg auf sich allein gestellt, während bei einem Straßenrennen das Mitfahren in einer möglichst schnellen Gruppe ein entscheidender Faktor ist. So lautete auch die Taktik für diesen Rennen, also war ich vor dem Start schon ziemlich nervös. Nach dem Start ging es in hohem Tempo zum Bahnhof und ich fuhr die erste halbe Stunde knapp unter meinem Maximalpuls dahin. Ständig riss vor mir ein Loch auf, das ich dann zufahren musste. Endlich in Bad Leonfelden hatte ich so gut an die Gruppe aufgeschlossen, dass ich meinen üblichen Rennpuls hatte. In Tschechien fuhr ich dann in dieser Gruppe eigentlich recht gemütlich mit. Nach dem gemeinen Holperstück nach Ticha war ich dann wieder wachgerüttelt und so war mir das Tempo hinauf nach Windhaag etwas zu langsam. Also fragte ich den Fahrer neben mir, ob das denn nicht der letzte Anstieg sei und wir nicht noch mal Gas geben sollten. Er antwortete: „Jo, wennst nu kannst.“ Das hätte er besser nicht sagen sollen. Als ich schon etliche hundert Meter Vorsprung zur Gruppen herausgefahren hatte, war der Berg aus und die Meute rückte näher. In dem Moment dachte ich mir, dass das vielleicht doch keine so gute Idee war, aber im Endeffekt konnte ich mit der kleinen Gruppe, die mich dann überholt hat wieder mit einem unwahrscheinlich hohen Puls (bergab!!!) bis ins Ziel mitfahren.

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