BikeNight 2013 – Flachau

Ein relativ junges aber absolut cooles Rennen findet seit drei Jahren am 2. Samstag im August in Flachau statt. Ein Rundkurs mit einer Abfahrt über die Hermann Maier Schipiste muss bei Flutlicht so oft wie möglich in zwei Stunden bewältigt werden. Durch einen Kontakt bei der WM in Kirchberg wurden wir zu diesem Rennen eingeladen (unsere erste Einladung zu einem Rennen). Da am Sonntag ein Kinderrennen stattfand, startet nur Sabine beim Night Race und der Rest der Familie war beim Betreuen und Anfeuern aktiv.

Sabine:
Die Bike Night Flachau stand schon länger auf meiner Wunschliste und bei der WM lernte Alex einen Flachauer kennen, der meinte, dass sie uns einladen würden. So war es auch, nur dass Alex auf eine Teilnahme verzichtete, da wir die Mädchen mitnehmen wollten, damit sie am nächsten Tag beim Kinderrennen starten können. Das war jetzt das dritte Rennen, bei dem ich keine Startgebühr bezahlt habe.
Zunächst zur Bike-Night-Qualifaktion: Ich wärmte mich auf, indem ich die Strecke einmal gemütlich abgefahren bin. Bei der Qualifikation wollte ich erst mal schauen, wie es mit meinem linken Oberschenkel geht, da ich am Sonntag und Montag zuvor derart arge Schmerzen hatte, dass sogar normales Gehen nicht schmerzfrei möglich war. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich schon, dass ich nicht mehr fit werde. Ich überlegte schon, ob ich medizinische Hilfe in Anspruch nehmen sollte, wollte aber noch den Montag abwarten. Da das Wetter schön war, gingen die Mädchen und ich ins Freibad und ich schwamm etliche Längen, am Abend legte ich fleißig Topfen auf. Das waren anscheinend genau die richtigen Therapiemaßnahmen, die ich am Dienstag auch anwandte und ab Mittwoch war ich fast schmerzfrei. Also fuhr ich die Quali in einem flotteren Aufwärmtempo, um meinen Oberschenkel für den Abend zu schonen. Ich wurde 8., also hatte meine Strategie funktioniert.
Bike-Night:
Der Start war irrsinnig schnell und ich musste schauen, dass ich die schnellsten Damen nicht aus den Augen verlor. Christina war schon weg, Barbara und Karla waren aber in Reichweite. So ging es in einem Höllentempo den Berg hinauf und die Abfahrt hinunter. Nach der Zieldurchfahrt hatte ich leider einen Kettenklemmer und ich musste vom Bike. Ich brauchte relativ lang, um die Kette wieder frei zu bekommen und raste den führenden Damen hinterher. Ich konnte aufschließen und lag nach der Abfahrt noch an 4. Stelle. Leider stürzte Christina, die führte, so schwer, dass sie das Rennen beenden musste. Nun führte Karla, ich war ihr aber dicht auf den Fersen und konnte bergauf die Führung übernehmen. Ganz oben überholte sie mich, um als erste in die Abfahrt zu gehen. Bereits in der 4. Runde konnte ich mich von Karla absetzen und fuhr sehr gleichmäßig in Führung liegend Runde um Runde. Es lief echt super. Nach 8 Runden wurde auch für mich die letzte Runde eingeläutet. Ich kurbelte wieder den Anstieg hoch, allerdings merkte ich, dass meine Oberschenkel etwas kraftlos waren. Je länger der Anstieg dauerte umso leeren fühlten sie sich an. Echt schrecklich. 200 m vor der Abfahrt überholte mich Karla und konnte letztendlich 19 Sekunden vor mir durchs Ziel fahren. Im Prinzip bin ich mit meiner Leistung zufrieden, es ist nur schade, dass es sich so knapp nicht ausgegangen ist. Vielleicht muss man bei einem so intensiven Rennen noch mehr Gels essen oder ich musste meiner Aufholjagd ab der 2. Runde am Ende doch noch Tribut zollen. Auf jeden Fall war es spannend und ein super Event.

Ergebnisse BikeNight 2013
Homepage BikeNight
Nachbericht Bikeboard
Bericht Radmarathon

Bilder vom Rennen:

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