MTB Marathon Mosttour 2014 – Kürnberg

Am Sonntag, 25. Mai stand heuer wieder der Marathon in Kürnberg am Programm, der zum einen eine anspruchsvolle, abwechslungsreiche Strecke auf 62 km mit 2600 Höhenmetern vorweisen kann und zum anderen immer perfekt organisiert ist. Die Kinder durften mit Oma und Opa in den Tierpark Haag, während wir unser Rennen fuhren – Danke!

Sabine: Ich fühlte mich beim Einfahren sehr gut, obwohl ich in der letzten Woche vor allem zu Beginn des Trainings oft etwas müde Beine hatte (habe viel trainiert in der rennfreien Zeit und bekam letzte Woche wenig Schlaf). Bestens aufgewärmt standen Alex und ich in der zweiten Startreihe im 100 Mann und Frau starken Teilnehmerfeld auf der Extreme-Strecke. Es standen 3 Schleifen am Programm, so dass wir noch zweimal durch Kürnberg durchfahren werden. Die zweite und dritte Schleife sind fast ident und hält ein paar extrem steile Passagen parat. Darum startete ich etwas dosiert und schaute, dass ich auf der ersten Schleife nicht übertreibe, damit ich insgesamt ein gleichmäßig hohes Tempo fahren kann. Bergab fand ich nicht so gut ins Rennen, da ich gleich bei der ersten längeren Trailabfahrt etwas eckig unterwegs war, weil ich nicht bemerkt hatte, dass mir die Finger eingeschlafen waren. Sonst lief es bestens. Nach der ersten Schleife hatte ich noch sehr lockere Beine und so konnte ich bergauf das Tempo etwas verschärfen. Am Ende der zweiten Schleife gab es heuer einen Bergsprint beim berüchtigten Steinbruch. Leider hatte ich mir nicht angeschaut, wie der Bergsprint genau verlaufen wird und so fuhr ich den Abschnitt einfach so schnell es ging und sinnvoll war, da ja noch über 20 km zu fahren waren. Danach fuhren wir ein letztes Mal durch Kürnberg und in der folgenden langen Abfahrt konnte ich mich wieder etwas erholen. Da wir die Anstiege dieser dritten Schleife ja nun bestens kannten, fand ich für jeden Uphill das ideale Tempo und konnte noch einige Fahrer überholen. Nach dem Steinbruch fuhren wir heuer nicht mehr die gesamte 6 km-Schleife vor dem Ziel sondern nur eine verkürzte 3 km-Schleife, was aber auch genügte, denn schön langsam jammerten meine Oberschenkel gewaltig. Ich kämpfte mich noch den letzten Anstieg hoch und überquerte als erste Dame das Ziel in Kürnberg in einer Zeit von 3:36 Stunden. Als Draufgabe konnte ich auch den Bergsprint in 3:31 Minuten gewinnen. Der Formaufbau passt also, genauso wie der Rennplan und ich freue mich schon auf Kleinzell.

Alex: Ich war sehr gespannt auf dieses Rennen, da ich erst am Freitag von einer Dienstreise aus den USA zurückgekommen bin und noch etwas mit Müdigkeit und Jetlack kämpfte. Bisher waren meine Rennen nach langen Dienstreisen immer sehr bescheiden und meine Erwartungen deshalb auch nicht all zu hoch. Aber ich freute mich auf das Rennen. Bereits bei der kurzen Startschleife war mir klar, dass es heute ein starkes Rennen werden wird. Gut besetzt und auch im meiner Altersklasse waren viele sehr gute Fahrer am Start, so wurde gleich nach dem Start auf das Tempo gedrückt. Ich hatte etwas Schwierigkeiten mit den schnellsten mitzugehen und konnte mit Mühe den Anschluss an Sabine halten. So fuhren wir hintereinander in den ersten Trail. Beim ersten langen Anstieg ging es mir etwas besser und ich konnte bis zur Hälfte des Rennens noch einige Fahrer einholen. Aber so ganz optimal lief es nicht. Es fehlte der letze Zacken und ich blieb auch mit dem Puls immer etwas unter den normalen Wettkampfwerten. Beim letzten Anstieg musste ich nochmals einen Fahrer ziehen lassen und so beendete ich das Rennen auf Platz 32 in der Gesamtwertung und 4. meiner Altersklasse. Mit einer Zeit von 3:31:06 blieb ich ca 2:10 min hinter Platz 3 und 6:43 min hinter dem Sieger, was nun doch wieder etwas ärgerlich war, da es in Kürnberg immer die schönsten Pokale gibt. Aber eventuell nächstes Jahr.

Links zum Rennen:
Ergebnisse Kürnberg 2014

Bilder vom Rennen:

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