Stubalpen Marathon 2011 – Maria Lankowitz

25. Juni 2011 – Bei etwas kühlerem, aber zumindest teilweise sonnigem Wetter fand der Stubalpenmarathon in Maria Lankowitz statt. Da die Anreise 3 Stunden dauert, fuhren wir bereits am Freitag in die Steiermark und hatten dadurch mal keinen Stress am Morgen vor dem Rennen. Unsere beiden Prinzessinnen wurden bestens von Oma und Opa betreut (DANKE), so konnten wir uns auf unser Hobby konzentrieren. Wir fuhren dieses Rennen zum ersten Mal und waren gespannt, was uns auf der Extrem Strecke mit 68 Kilometer und 2600 Höhenmeter erwartet. Bis auf die Parkplatzsituation war das Rennen sehr gut organisiert und die Strecke eine tolle Vorbereitung auf die Transalp, da es 2 längeren Anstiege je Runde gab und 2 Runden waren zu absolvieren. Es gab sehr viele Forst- und Schotterwege und einige technische Passagen, deswegen zählt der Stubalpenmarathon eher zu den schnelleren und technisch leichteren Kursen.

Sabine:
Sabine: Nach der chaotischen Startaufstellung ging es neutralisiert los, bis wir Schotter unter den Reifen hatten. Nachdem ich sehr gut in das Rennen gefunden hatte, versuchte ich, das Tempo möglichst hoch zu halten. Ich blieb in der ersten Runde bei einigen Passagen sogar im Sattel, wo alle anderen Fahrer, die vor mir lagen, geschoben haben. Nun galt es, sich die Kräfte gut einzuteilen, da am Ende jedes langen Anstiegs ein sehr kräftezehrender Teil mit tiefem Boden uns Fahrern noch einiges abverlangte. Ich fühlte mich am Ende der 1. Runde (am letzten Stück des Anstiegs) noch sehr gut und stürzte mich in die Abfahrt. Allerdings war diese auf Schotter und so verlor ich hier 4 Plätze. Danach folgte eine technische Passage mit ausreichend Schlamm, Dreck, Steinen, Wurzeln und fließendem Wasser, wo ich zwei Fahrer wieder einholen konnte. Dann ging es noch recht flüssig bis ins Ziel, wo mich die Siegerin der kurzen Distanz, Martina Deubler, auf ihrem Schlusssprint überholte. Normalerweise mag ich zwei gleiche Runden nicht so gerne, aber da nach ca. 40 min mein Radcomputer ausgefallen ist, war es ganz angenehm zu wissen, wie weit man auf der zweiten Runde schon gekommen ist. Mit meinem Tempo war ich ganz zufrieden, da ich noch einige Fahrer überholen konnte und bergab nur einen Platz verloren habe. Schließlich kam ich nach 3:56:41 Stunden als erste Dame ins Ziel und schnappte mir meinen 5. Tagessieg in diesem Jahr.

Alex:
Nachdem ich es in Kleinzell schon gemerkt habe und ein Leistungstest die Bestätigung brachte, dass meine Form noch etwas zu wünschen übrig lässt, fuhr ich mit keinen zu großen Erwartungen in die Steiermark. Die Startaufstellung war etwas chaotisch, aber es ging gleich zu Beginn auf Asphalt bergauf und relativ früh kam die erste Labe. Bis auf ein Steilstück ging es auf gut fahrbaren Forstwegen dem höchsten Punkt der ersten Runde entgegen. Kurz vor dem „Gipfel“, mussten wir ein sehr kräftezehrendes Stück bewältigen, da dort der Boden sehr tief war und etwas schlammig. Bei der Abfahrt gab es eine Schlüsselpassage, die technische sehr schwierig war und durch die Regenfälle der letzten Tage fuhr man dort eher in einem Bach, als auf einem Weg. Ich hielt mich die erste Runde etwas zurück und versuchte mir die Kräfte etwas einzuteilen. Bei der 2. Runde wartete ich schon sehnlichst auf die erste Labe, um mir meine Flasche nochmals anzufüllen und konnte mein Tempo ganz gut durchhalten. Kurz vor dem Gipfel war mir der Fahrer hinter mir sehr nahe gekommen und konnte mich sogar überholen. Ich klemmte mich in seinen Windschatten und nahm mir vor, ihn vor der technischen Schlüsselpassage nochmals zu überholen, was mir auch gelang. In dieser mit Schlamm und Steinen gespickten Abfahrt konnte ich ihm noch mehr als 1 Minute abnehmen. Ein perfekt eingestelltes Fully ist hier einfach von Vorteil. So beendete ich das Rennen auf Gesamtrang 36 (9. in meiner Altersklasse) und in einer Zeit von 3:50:10 Stunden. Nur kurz hinter mir kam Sabine ins Ziel, so wenig Abstand gab es zwischen uns noch nie. Sie ist in toller Form.

Links zum Stubalpenmarathon:
http://www.stubalpenmarathon.at/
Ergebnisse

Fotos:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.