Transalp 2011 – Etappe 1

16. Juli 2011 – Etappe 1 – 95 km, 2336 Höhenmeter, Rang 9: Nach morgendlicher Hetktik – alles fertig machen, Taschen abgeben, Auto zum Parkplatz bringen – haben wir uns am Ende des 1. Drittels im großen Startblock angestellt. Nach dem Start fuhren wir sehr lange durch sämtliche Gassen des Ortes und dann bald auf Schotter leicht bergauf. Bis zum ersten Gipfel am Hochalmsattel konnten wir sehr viele Fahrer überholen, aber es dauert manchmal sehr lange bis manche Teams begreifen, dass es noch schnellere gibt und wenn sie dann auch noch nebeneinander fahren, wird man schon nervös beim Hinterherfahren.
Die Abfahrt hatte es dann mehr in sich als angekündigt, denn es wechselte gut fahrbarer Untergrund mit tiefem Schotter in den Kurven. Dazwischen viele lose Steine und unübersichtliche Stellen. Danach folgten einige Kilometer in welligem Terrain, bevor es nach der Ortschaft Eng wieder steiler bergauf ging.
Hinauf zum Plumpsjoch konnten wir schon sehr gut unser Tempo fahren und auf der Hälfte des Anstiegs holten wir dann einige Mixed Teams ein. Zwei davon konnten wir früh im Anstieg überholen und kurbelten mit voller Kraft dem Joch entgegen. Wir schafften es, vor dem höchsten Punkt das führende Damenteam und noch zwei anderen Mixed Teams hinter uns zu lassen, bevor wir uns in die gefürchtete Abfahrt stürzten. Sie wurde als sehr steil und mit grobem Schotter beim Briefing beschrieben. Es war aber alles fahrbar, aber man musste schon sehr vorsichtig fahren.
Nach 15 km bergab folgte ein 15 km langes Flachstück mit höchstem Tempo, wobei hier alle Teams (darunter zwei weitere Mixed-Teams) Führungsarbeit leisteten und so gings hier wirklich flott dahin. Die letzten 5 km bergauf nach Weerberg waren zuerst auf einer steilen Straße und dann noch ein Stück durch den Wald und hatten es für uns dann noch in sich.
Unsere Beine spürten die letzten flachen Kilometer, und so mussten wir ein Mixed-Team , das Silberregionkarwendel-Haibike Team, ziehen lassen. Der Rückstand hilt sich aber in Grenzen und beträgt unter 1 Minute. Im Ziel konnten wir uns dann über den 9. Platz freuen und die Zeit mit 4:25.51 war auch sehr befriedigend. Der wichtigste Nebeneffekt dabei ist, dass wir morgen im Startblock A starten dürfen: (fast) direkt hinter den Profis, keine lange Anstellerei schon 1 Stunde vor dem Start, weniger Stau am Anfang, aber auch mehr Druck von hinten!
Wir freuen uns schon auf morgen und die anderen Mixed Teams, werden jetzt unseren Teamnamen: www.sportlehner.at schon im Gedächtnis haben.
PS: Für alle Leser die schon im Vorjahr mit uns mitgefiebert haben, es gibt wieder alte Bekannte Rivalen: Die orangen „R2Bike irgendwas“ oder wir nennen sie immer R2D2 sind auch wieder in Schlagdistanz. Dieses Mal aber bisher hinter uns und der männliche Fahrer hat einen neue Partnerin, die bergab sehr, sehr schnell ist und auch bergauf ganz ordentlich. Auf die müssen wir sicher ein Auge haben.

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