Transalp 2011 – Etappe 4

19. Juli 2011 – Etappe 4 – 72 km, 3504 Höhenmeter, Rang 10: Heute stand bei traumhaften Bedingungen die Königsetappe am Programm. Und es war sicherlich unser bester Tag, wenn auch nicht die beste Platzierung bisher. Aber beginnen wir am Vortag Abend. Nach der etwas frustrierenden Etappe gestern, mussten wir auch noch im Hotel ca. 2 Stunden auf unsere Taschen warten. Panik kam schon auf, als alle anderen Taschen endlich geliefert wurden, aber unsere nicht. Aber sie waren „nur“ im falschen Hotel. Dennoch mussten wir im Radldress und „bloshappert“ – (barfuß) zur Massage.
Aber der Morgen begrüßte uns mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Komischerweise durften wir heute zuerst nicht in den Startblock A, weil wir 11. sind. Nach Intervention, dass bisher die 11. auch immer vom Block A gestarten sind, durften wir dann doch rein (was eigentlich gar nicht geschickt war, aber dazu später). Heute ging es zuerst gleich mal 1600 Höhenmeter auf die „Plose“ und Kreuztal auf fast 2100 Meter, dann kurz runter auf 1600 und wieder rauf auf das Würzjoch. Diesen langen Anstieg ging es uns sehr gut und wir konnten bald das Team Tirol überholen und kurz vor dem Würzjoch fuhren die 4 Mixed-Teams zwischen Gesamtrang 8 und 12 zusammen (nur Team Tirol war heute nicht zu sehen). Unsere Bekannten aus Wien, das Team Italbiker mit Marco Conter und Margit Schütz, ermöglichten es uns, dass ihr Vater Herr Conter (ein Italiener) uns am Würzjoch 2 volle Flaschen gab. Auf jeden Fall waren wir super unterwegs. Die Abfahrten waren heute endlich viel technischer, was
gut für uns war, denn die Verfolger aus dem Team Craft sind nicht so gute Abfahrer und so konnten wir sie bergab abschütteln.
Nach ca. 40 Kilometer kam ein Berg mit 400 Höhenmeter, der es in sich hatte. Sehr steil und schwieriger Untergrund. Immer über 16% und teilweise 22-25%. Hier verloren wir leider das Karwendel Haibike Team und die „R2D2″s, die waren viel zu stark für uns, aber wir kämpften uns nach oben und auch in dem Schiebestück, waren wir heute viel besser. Danach ging es super schwierige Trails runter nach Zwischenwasser und leicht kupiert bis zur Auffahrt zum letzten Berg. Auch der war wieder sehr lange 700 Höhenmeter und mit vielen langen Steilstücken über 16%. Wir gaben alles und Sabine fuhr bis auf ein kleines Stück alles durch. Danach kam eine kurze Abfahrt und es ging mit einigen kurzen aber steilen Gegenanstiegen leicht bergab. Da mussten wir wirklich beißen und als endlich die Schlussabfahrt nach St. Vigil kam, waren wir schon sehr erleichtert. Nach 5:11:04 Stunden erreichten wir das Ziel und wurden in der Tageswertung 10. Ca. 1 Minuten (oder etwas mehr) nach uns, kam das Team Craft, aber sie hatten laut Zeitnehmung nur 11 Sekunden Rückstand! Wie gibt es das? Nun der Startblock A hat ein Blockstartzeit (alle die gleiche Zeit), damit der erste im Ziel auch der Gewinner ist. Ab dem Startblock B gibt es aber Nettozeit, dh. erst wenn du die Startlinie überquerst, läuft die Zeit. Dem Team Tirol nahmen wir heute ca. 6 Minuten ab, wir haben aber immer noch mehr als 13 Minuten Rückstand auf Platz 10. Die beiden Teams Haibike-Karwendel und R2Bike sind zu stark für uns. Wir starten morgen aus Block B und werden uns am Craft Team oder Team Tirol orientieren.
PS: Fotos werden nachgeliefert, wir können die Artikel nur über den Rezeptions-PC ins Internet stellen.

One Comment on “Transalp 2011 – Etappe 4

  1. Hallo Sabine und Alex!

    Herzliche Gratulation zu dieser wieder sehr erfolgreichen Etappe! Viel Erfolg beim Weiterradeln und zurück zu den Top 10 – wir halten euch die Daumen! Eure Mädels waren heute den ganzen Tag bei uns, was Nina sehr gefreut hat:-)

    Vlg, schlaft und erholt euch gut!

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