Voralpen Marathon 2017 – St. Veit an der Gölsen

Sabine:

Am Sonntag, den 30. April wechselten Alex und ich von der Betreuerseite ins aktive Lager und waren wieder einmal beim Rennen in St. Veit am Start. Das Wetter war viel besser als tags zuvor, wo wir nur gefroren hatten. Stellenweise war die Strecke stark aufgeweicht und tief, aber großteils gut befahrbar. Alex lieferte eine solide Leistung ab, und hätte er nicht eine kleine Panne gehabt, bei der er nicht nur Zeit sondern auch den Anschluss an eine Gruppe verloren hatte, wäre er sicher schneller als 2:59 h gefahren. Leider ist seine Altersgruppe so stark besetzt, dass sein 11. Gesamtrang nur für Platz 5 in der AK reichte.
Da in letzter Zeit meine Regenerationswerte nicht so gut waren und ich nicht wusste, wie weit mir der lange Marathon der Vorwoche noch in den Knochen steckte, fuhr ich nicht allzu schnell los. Da es mir aber im Verlauf des Rennens und vor allem am Ende der Anstiege immer besser ging, bin ich besonders mit der zweiten Runde und mit der Gesamtzeit von 3:05 h unter diesen Bedingungen sehr zufrieden.
Nach diesen beiden Wochenenden beschlossen wir, dass wir Graz auslassen, da wir sonst mit den „Aufräumarbeiten“ des letzten Wochenendes gerade mal fertig sind und schon wieder alles fürs nächste herrichten sollten. So eine Rennfahrerfamilie hat es eben nicht leicht …
Nächste Rennen: Obertraun für Alex, Clara und Nicole; Stubalpen-Marathon für mich

Alex:

St. Veit ist nicht gerade mein Lieblingsrennen, aber auf Grund der guten Leistung beim Tilimentmarathon und der Tatsache, dass ich zum ersten Mal mit meinem neuem Hardtail fahren wollte, war ich schon sehr motiviert. Am Freitag bin ich mit dem Aufbau meines Canyon Exceed fertig geworden und beim Kinderrennen auf der Laßnitzhöhe das erste Mal drauf gesessen. Jetzt sollte gleich der erste Test kommen. 
Bike ist super und ich bin bergab so schnell wie noch nie (wenn man in meinem Alter noch von schnell sprechen kann :-)), was sicher daran liegt, dass ich das erste Mal in meinem Leben einen Rahmen habe mit nur 9 cm Sattelüberhöhung. Meine Form war auch in Ordnung, leider war meine Rolle als Mechaniker nicht erstklassig. Ab Kilometer 15 rutschte mein Sattel nach unten und ich fuhr am Schluss wie auf einem Kinderrad. Aber ich bin mit der Leistung zufrieden: Platz 11 gesamt und 5. in meiner AK.

Links:

  • Nachbericht St. Veit
  • Ergebnisse

Bilder:

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